Bundesweite Arbeitszeitstudie des Deutschen Philologenverbandes startet in weiteren Bundesländern:

Mittwoch, 14. Februar 2018, 15:38 Uhr
Bundesweite Arbeitszeitstudie des Deutschen Philologenverbandes startet in weiteren Bundesländern:

Lin-Klitzing: „Erstmalig differenzierte Auswertung zwischen ausgebildeten Lehrkräften und Quer- und Seiteneinsteigern, zu Schulleitungen und Fachberatern möglich“

„Wir nehmen die Sorgen und Probleme, aber auch die Leistungen der Lehrerinnen und Lehrer an Gymnasien ernst“, so kommentierte die Vorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, Susanne Lin-Klitzing, den erfolgreichen Start der bundesweiten Arbeitszeitstudie in Sachsen, Schleswig-Holstein, Rheinland-Pfalz, Hamburg, Niedersachsen und Bremen und fordert gymnasiale Lehrkräfte in den weiteren Bundesländern auf, an der gewerkschaftlichen Umfrage des DPhV teilzunehmen.
„Kleine Störfeuer gehören dazu“, so Lin-Klitzing als Reaktion auf die Position der GEW, es gäbe keinen Forschungsbedarf mehr zu Arbeitszeit, Gesundheit und Belastung von Lehrkräften. „Der besteht natürlich für alle Lehrkräfte! Wir nehmen es mit unserer Arbeitszeitstudie für die Lehrkräfte an Gymnasien selbst in die Hand, die Arbeits- und Belastungsunterschiede zwischen Stadt- und Landgymnasien, zwischen Vollzeit- und Teilzeitbeschäftigten, zwischen gut ausgebildeten Lehrkräften und Quer- und Seiteneinsteigern zu untersuchen.“
Ältere und bundesweit nicht repräsentative Studien wiesen bereits auf eine höhere Belastung speziell der Gymnasiallehrkräfte hin. Häufig wurden jedoch die Gesamtergebnisse über alle Schularten hinweg dargestellt.
„So nicht mit uns!“, stellt die DPhV-Vorsitzende klar. „Erstmalig werden ein Fragebogen und ein Arbeitszeitprotokoll miteinander verknüpft. Damit lassen sich Zusammenhänge zwischen Arbeitszeit und Belastung und daraus resultierend auch zum Gesundheitszustand der Lehrkräfte feststellen.
„Wir wollen Lehrkräfte, die im System Schule dauerhaft gesund bleiben können und ihren Beruf weiterhin gerne ausüben! Tragen Sie dazu bei!“, motiviert Lin-Klitzing.
Berlin, 13.02.2018
Eva Hertzfeldt
Pressesprecherin

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